"Der Tod hat nicht das letzte Wort. Die Liebe ist stärker!"

"Der Tod hat nicht das letzte Wort.
Die Liebe ist stärker!"


Jeder Mensch interpretiert die Bibel unterschiedlich, glaubt mehr oder weniger an sie. Manche lehnen die „Heilige Schrift“ sogar völlig ab.

Doch aus der ein oder anderen Geschichte der Bibel lassen sich vor allem im Thema Trauer einige Denkanstöße und positive Gedankengänge gewinnen.

Wie etwa dieser Spruch aus der Emmaus-Geschichte, die für viele eine kleine Hilfestellung darstellt, um den Tod aus einer anderen Perspektive betrachten zu können.

In der Emmaus-Geschichte geht es um folgendes:

Kleopas und Joshua trauern um Jesus, der vor drei Tagen gestorben war. Sie beschließen gemeinsam nach Emmaus zu gehen, denn im Gehen denke es sich leichter. Während des Fußmarsches machen sich die beiden große Vorwürfe, was sie hätten besser machen können und wie sie Jesus Tod hätten verhindern können.

Plötzlich spricht die beiden ein Fremder von hinten an und fragt nach, wie sie das hätten verhindern wollen. Sie antworten, dass sie Jesus notfalls gegen seinen Willen in Sicherheit gebracht hätten. Doch der Fremde kann diese Sichtweise nicht nachvollziehen. Er antwortet: „Ihr wisst genau, dass das Unsinn ist. Jesus war doch nicht krank! Er wusste, worauf es hinauslaufen würde. Er wollte es so und nicht anders. Man kann einen Menschen nicht beschützen, auch nicht vor sich selbst. Man kann Menschen nur lieben.“ Kleopas und Joshua sind verwirrt, denn woher weiß der Fremde von wem die Rede ist? „Es nützt nichts, sich jetzt den Kopf zu zerbrechen, was hätte sein können. Aber seht es einmal so: Wenn ihr ihn nicht so geliebt hättet, wärt ihr jetzt nicht so traurig. Euer Leben war reicher, schöner, vielleicht sogar sinnvoller, weil ihr Jesus gekannt habt. Er hat euch etwas geschenkt, was euch niemand nehmen kann: die Zeit mit ihm und eure wunderbare Erinnerung daran.“



Dieser Gedanke lässt sich natürlich auf jede verstorbene Person, die man geliebt hat, richten. Es ist niemandem geholfen, sich mit Vorwürfen zu konfrontieren und sich Szenarien auszumalen, was hätte sein können, wenn man anders gehandelt hätte.

Selbstverständlich sollten wir aus unseren Fehlern lernen, doch manche Dinge lassen sich nun mal nicht mehr ändern. Es ist leichter und auch gesünder auf die schönen Erinnerungen und Erlebnisse dankbar zurückzublicken und nicht den Momenten, die man in der Zukunft eventuell noch hätte haben können, nachzutrauern.

Man kann aus dem Leben von jedem einzelnen etwas lernen und für sein eigenes mitnehmen und das sollte man auch tun.

Man kann Menschen nicht absichtlich ändern aber sie können einen selbst verändern, im besten Fall zu einem besseren Menschen machen.

Kleopas und Joshua laden den Fremden ein, zum Essen zu bleiben und dieser willigt ein. Sobald das Essen auf dem Tisch steht, nimmt der Fremde das Brot, segnet es, bricht es und teilt es mit den anderen. Kleopas merkt, dass ihn diese Geste an jemanden erinnert. An Jesus. Doch sobald die beiden begreifen, dass dieser Fremde gar kein Fremder ist, sondern Jesus, war er schon spurlos verschwunden.

Bestimmte Gesten und Momente werden einen immer an einen verstorbenen Menschen erinnern. Deshalb ist es wichtig, Erinnerungen nicht zu verdrängen. Auch wenn sie noch mit unglaublichem Schmerz verbunden sind, ist es wichtig, sie zu wahren. So können Menschen in uns weiterleben, auch weit über die Grenzen des Todes hinaus.



Uns als Bestattungsunternehmen liegt es auch am Herzen auf eher unbekannte Bestattungsarten aufmerksam zu machen.

Die Almwiesenbestattung ist eine sehr schöne und natürliche Form einer Naturbestattung. Wir bieten Almwiesenbestattungen auf den Beisetzungsflächen des Friedburg Angers an.

Die Ruhe und Stärke der Berge kann einem unglaublich viel Kraft schenken und uns in der schweren Zeit der Trauer ein wenig stärken.

Weitere Informationen zur Almwiesenbestattung "Friedburg Anger".

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